Frankenstein – Zweikampf der Giganten

Furankenshutain no kaijû: Sanda tai Gaira (1966) von HONDA Inoshirô

Frankenstein – Zweikampf der Giganten

Dr. Kitei ist ein echter, wissenschaftlicher Tüftler, der in seinem Labor unsterbliche Zellen von Urwelt-Giganten entdeckt. Was liegt also näher, als mit diesem Fund zu arbeiten und aus den Zellen ein vollständiges Wesen zu erschaffen.

Der Recke  misst stolze 30 Meter, ist mit braunem Pelz bewachsen und sehr zutraulich. Der Herr Doktor nennt das Forschungsergebnis kurzerhand Frankenstein. Eines Tages hat der Neuzugang allerdings keine Lust mehr auf Heimidyll und verlässt seinen Erschaffer, um am Fuße des Fuji eine neue Existenz aufzu bauen – so wie Riesenmonster dies nun einma tun.
So weit auch ganz in Ordnung, wenn nicht plötzlich noch ein weiterer, nicht ganz zu friedfertiger, grüner Gigant auftauchen würde. Dieser ist nicht ganz so friedfertig wie sein Monsterkollege Frankenstein und kann nur mit beherzten Schüssen aus einer Laserkanone unschädlich gemacht werden. Der gute Frankenstein indes kann und will den Unruhestifter nicht einfach so seinem Schicksal überlassen und pflegt ihn gesund. Dann muss er eine höchstmenschliche Erfahrung machen: Der Genesene hat nichts von seinem üblen Temperament eingebüßt und so kommt es zum namengebenden Kampf der Giganten.

Der Film Furankenshutain no kaijû: Sanda tai Gaira (1966) ist auch sehr wohlwollend betrachtet zwar einer der besseren Streifen von Regisseur HONDA Inoshirô, der 1954 das Genre der japanischen Riesenmonsterfilme mit Godzilla begründet hatte. Aber auch trotz der passablen Effekte ist er kein Film, der richtig Freude machen will.

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